Monthly Archives: September 2012

Bratzelt

Die Uploadgeschwindigkeit in den Indernetcafes laesst doch zu wuenschen uebrig, mein urspruenglicher Plan, die Bilder einfach auf den FTP zu schieben, scheitert also. Ich habe noch eine kleine externe Platte, aber einem Datentraeger allein vertraut man aus Prinzip nicht.

Also wollte ich mir noch eine zweite Platte holen, als Kopie. Die gab es nicht, aber USB-Sticks. Leider waren die wertlos, was grosses Gelaechter im Internetcafe hervorruf.

Naja, heute geht`s nach Nehru Place, das soll wohl die Schillerstrasse Delhis sein.

Waschtag

Heute ist Waschtag, meine Vermieter haben eine Waschmaschine, was gar nicht selbstverstaendlich ist. Und sogar Personal, um diese zu bedienen, ich durfte nicht. Mal schauen, ob die please-do-not-iron-Nachricht ankam, andernfalls brauche ich neue Hightech-Funktionsklamotten.

Personennahverkehr

In der rush hour wird es schon mal eng, aber im Gegensatz zu Mumbai kann in Delhi nicht viel passieren, automatische Schranken am Eingang der Abteile und Personal an jeder Tuer sorgen fuer Ordnung.

In Mumbai gibt es noch nicht mal Tueren, dafuer sterben da jedes Jahr auch 4000 Menschen im Zugnahverkehr.

Oh Joy

Oh wie schoen, so ein Ding an der Wand, aus dem warmes Wasser kommt. Nicht, dass ich das braeuchte, aber nach den Eimerduschen in Ladakh doch mal eine schoene Abwechslung. Ich muss ja auch mal was positives schreiben.

Vergleiche

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Die Metro vom Flughafen Delhi zur Stadt geht seit Jahren nicht mehr – und das in der (Inder) Hauptstadt. Das würde bei uns nie passieren, gell.

Der Bus ist auch ganz nett, die Staus haben mir irgendwie gefehlt. Frühes Aufstehen macht mich sarkastisch, scheint’s.

Expeditionen

Ich bin zuerueck vom Berg, schoen war es schon, aber kalt, besonders die Naechte im base camp auf 5000 sind etwas anstrengend. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man wirklich eine Fuehrer, einen Koch und einen Pferdefluesterer nebst 6 Pferden braucht, um einen Berg zu besteigen. Zwei 70-jaehrige Amis schleppten ihr Zeug selbst hoch, also den Bergkram, das Zelt, Isomatten, Schlafsaecke, Kocher. Hut ab.

Gipfelbild gibt es keines, dafuer darf ein Franzose jetzt noch ein wenig weiterleben. Der Schnitter unternahm sogar zwei Versuche, einmal akute Hoehenkrankheit und einmal Steinschlag. Was bin ich doch fuer eine Karmahure.

Arbeitstag mit Ueberstunden

Gestern habe ich einen ziemlich guter 38er Schnitt hingelegt. Also, 38km pro Arbeitstag, nicht pro Stunde. Hoeher kann man nicht mehr Radln, die Steigung war kontinuierlich, der Belag gut, eine kleine Pause gab es, weil zwischendrin Sprengarbeiten stattfanden (boah, ist das laut). Oben dann eine kleine Pause und dann ging es andernthalb Ueberstunden lang wieder runter, ohne einmal zu treten. Heute tut mir der Sitzknochen weh, ich haette doch eine Radlhose einpacken sollen.